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Software für private Vermieter und kleine Hausverwaltungen in Deutschland. Fragen beantworten wir unter hallo@wohnify.app.

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  3. Excel + Ordner + Banking-App

Stand Oktober 2026

Mietverwaltung mit Excel, und wann sie nicht mehr reicht

Für zwei Wohnungen reichen Excel, ein Ordner und die Banking-App. Hier steht, wie du die Tabelle sinnvoll aufbaust und ab welchem Punkt eine Software dir Abende spart.

Kostenlos startenPreise ansehen

Excel + Ordner + Banking-App passt, wenn …

1 bis 3 Einheiten ohne Mieterwechsel, wenn du Excel gut beherrschst und die Nebenkosten einmal im Jahr selbst abrechnen willst.

Wohnify passt, wenn …

Ab etwa 5 Einheiten, bei Mieterwechseln, Heizkosten vom Messdienst, mehreren Objekten oder wenn mehr als eine Person mitarbeitet.

KriteriumWohnifyExcel + Ordner + Banking-App
Kosten0 € bis 3 Einheiten, danach 9 € + 1,50 € pro Einheit und Monatvorhandene Excel-Lizenz, Ordner, Banking-App
Bestand anlegenMietverträge hochladen und auslesen lassenvon Hand abtippen
Mieteingang prüfenKontoauszug hochladen, Zahlungen werden den Mietern zugeordnetKontoauszug gegen Liste abhaken
Belegean eine Adresse weiterleiten, Zuordnung mit KostenartOrdner, Mailpostfach, Downloads-Ordner
NebenkostenabrechnungMieterwechsel nach Tagen, Vergleich mit dem VorjahrFormeln pro Kostenart, Mieterwechsel von Hand
Heizkosten und CO₂Messdienst-PDF einlesen, CO₂-Stufe berechnetBeträge abtippen, CO₂-Rechner extra
Monatliche Verbrauchsinformationim Mieterportalkein vorgesehener Weg
FristenErinnerung für Abrechnung und Eichfrist, Prüfpflichten wie Rauchmelder und Legionellen je Hauseigener Kalender
Mahnungenvorbereitet in Stufen, Versand nach BestätigungWord-Vorlage
SteuerAnlage-V-Werte pro Objekt, DATEV-ExportSummen aus der Tabelle ziehen
Zusammenarbeiteigene Zugänge für Partner und SteuerkanzleiDatei per Mail, Versionen wie „final_v3.xlsx“

Angaben zu Excel + Ordner + Banking-App laut öffentlich zugänglichen Quellen, Stand Oktober 2026. Preise und Funktionen können sich ändern. Quellen siehe unten. Seite aktualisiert am 19.10.2026.

Die Umzugsvorlage für Excel

Eine Excel-Datei mit je einem Blatt für Objekte, Einheiten, Mieter, Mietverhältnisse, Zähler und offene Posten. Pflichtspalten sind markiert, für Art der Einheit und Zählerart gibt es Auswahllisten, und graue Beispielzeilen zeigen das Format.

Du kannst damit deine Verwaltung in Excel ordnen und die Datei später in Wohnify einlesen. Vor der Übernahme siehst du jede Zeile mit Prüfergebnis, unveränderte Beispielzeilen übernimmt der Import nicht.

Vorlage herunterladen

XLSX, 20 KB, ohne Anmeldung

Kostenlos starten und einlesen

So baust du eine Mietverwaltung in Excel auf

Trenne Stammdaten und Bewegungen. Ein Tabellenblatt pro Zweck, eine Zeile pro Datensatz und keine verbundenen Zellen, dann bleibt die Datei auch nach Jahren filterbar.

TabellenblattSpalten
EinheitenObjekt, Lage, Wohnfläche (m²), Zimmer, Zählernummern, MEA
MietverhältnisseEinheit, Mieter, Beginn, Ende, Kaltmiete, Vorauszahlung BK, Vorauszahlung HK, Kaution, Indexbasis
SollstellungenMonat, Einheit, Soll Kaltmiete, Soll BK, Soll HK
ZahlungenDatum, Betrag, Absender, Verwendungszweck, Einheit, Monat
AusgabenDatum, Lieferant, Betrag, Objekt, Kostenart nach § 2 BetrKV, umlagefähig ja/nein, Belegnummer
FristenObjekt, Art (Rauchmelder, Wartung, Eichfrist), fällig am, erledigt
Offene Posten ergeben sich aus Sollstellungen minus Zahlungen.

Mieterwechsel

Lege Mieterwechsel mit Tagen an, nicht mit Monaten. So bleibt die zeitanteilige Verteilung in der Nebenkostenabrechnung korrekt. Eine Anleitung steht im Ratgeber Nebenkostenabrechnung erstellen.

Wo Excel an Grenzen stößt

Am häufigsten beim Mieterwechsel. Zieht jemand am 30. April aus, müssen alle Kostenarten auf 120 und 245 Tage verteilt werden, und eine falsche Formel fällt oft erst dem Mieter auf.

Dann bei Fristen. Die Nebenkostenabrechnung muss spätestens zwölf Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums beim Mieter sein (§ 556 Abs. 3 BGB), und eine Tabelle erinnert dich nicht daran. Bei fernablesbaren Heizkostenverteilern kommt die monatliche Verbrauchsinformation dazu (§ 6a HeizkostenV), für die eine Tabelle keinen Weg zum Mieter hat.

Und bei den Belegen. Die Abgabenordnung verlangt, dass Unterlagen geordnet und für die gesetzliche Frist aufbewahrt werden (§ 147 AO). Ein Downloads-Ordner reicht dafür selten.

Rechenbeispiel mit 6 Einheiten und 2 Mieterwechseln

AufgabeMit Excel (Schätzung)Mit Wohnify
Mieteingang prüfen, 12 Mal im Jahr12 × 20 Min.Kontoauszug hochladen, Abweichungen ansehen
Belege erfassen, ca. 60 im Jahr60 × 3 Min.weiterleiten, Vorschlag bestätigen
Nebenkostenabrechnung mit 2 Wechseln1 bis 2 Tage am WochenendeAbrechnung mit sortierten Belegen
Anlage V vorbereiten1 AbendWerte pro Objekt
Die Excel-Zeiten sind Erfahrungswerte, keine Messung.

Für 6 Einheiten kostet Wohnify 18 € im Monat, bis 3 Einheiten nichts. Siehe Preise.

Wann Excel die bessere Wahl ist

Wenn du eine oder zwei Wohnungen ohne Messdienst und ohne Wechsel vermietest, und wenn du eine Tabelle hast, deren Formeln du kennst und die sonst niemand braucht. Dann ist eine Software vor allem ein weiteres Abo.

Wenn du umsteigen willst, liest Wohnify deine Excel-Datei ein und ordnet die Spalten zu, oder du überträgst deine Liste vorher in die Umzugsvorlage. Mehr unter Dokumente & KI.

Quellen

  • § 556 BGB, Vereinbarungen über Betriebskosten
  • § 2 BetrKV, Aufstellung der Betriebskosten
  • § 6a HeizkostenV, Abrechnungs- und Verbrauchsinformationen
  • § 147 AO, Aufbewahrung von Unterlagen

Häufige Fragen

  • Gibt es eine kostenlose Excel-Vorlage für die Mietverwaltung?

    Ja. Die Umzugsvorlage von Wohnify ist eine Excel-Datei mit einem Blatt je Bereich, du kannst sie ohne Anmeldung herunterladen. Die Struktur oben kannst du auch selbst nachbauen. Mit bis zu 3 Einheiten ist Wohnify kostenlos.

  • Kann ich meine Excel-Tabelle in Wohnify übernehmen?

    Ja. Wohnify liest XLSX- und CSV-Dateien und ordnet Spalten wie „Whg.“, „qm“ oder „Kaltmiete“ zu. Was unklar ist, wird einmal nachgefragt.

  • Reicht Excel für die Nebenkostenabrechnung?

    Rechnerisch ja. Aufwendig wird es bei Mieterwechseln, Verbrauchswerten und der CO₂-Aufteilung. Eine Anleitung gibt der Ratgeber Nebenkostenabrechnung erstellen.

  • Ab wie vielen Wohnungen lohnt sich eine Software?

    Als Faustregel ab etwa 5 Einheiten oder ab dem ersten Mieterwechsel im Jahr. Dann kostet die Handarbeit mehr Zeit, als die Software Geld kostet.

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Ein paar Minuten später siehst du das Objekt mit Einheiten, Mietern und Sollmieten. Bis drei Einheiten kostenlos, ohne Kreditkarte.

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